Kostenfalle Fluktuation – Wann handeln Sie?

Für uns als Führungsberatung ist es schwer, den tatsächlichen Nutzen zu beziffern, wenn wir zum Beispiel Konflikte lösen, Führungskräfte coachen oder bei der Entwicklung der Unternehmenskultur einbezogen werden. Die Ergebnisse unserer Arbeit erzeugen nicht direkt mehr Umsätze oder geringere Kosten, sondern beginnen erst mit etwas Zeit zu wirken. Umso spannender ist es dann für uns, wenn wir Zahlen an die Hand bekommen, mit denen wir arbeiten können.

Was ist Fluktuation?

Studien ergeben, dass beinahe jeder zweite Mitarbeiter wegen dem Vorgesetzten kündigt. Der Rest geht wegen fehlender Wertschätzung oder dem Mangel an Entwicklungsmöglichkeiten. Nur ein kleiner Teil kündigt, weil das Gehalt zu gering ist oder aus anderen Gründen.

Was aus Sicht des Unternehmers am Ende übrig bleibt ist eine Zahl, die man lieblos „Fluktuation“ nennt. Dieser Begriff beansprucht für sich etwas völlig Normales, so dass es vollkommen selbstverständlich ist, dass Mitarbeiter kommen und gehen. Dieser Selbstverständlichkeit entgegenzuwirken ist schwer, da sich kaum belastbares Zahlenmaterial ermitteln lässt und zudem die Gründe im Einzelnen auch immer plausibel erscheinen. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, denken einige Chefs jetzt noch: „Super, so können wir jemand billigeren einstellen.“ Nicht nur in Zeiten des Fachkräftemangels könnte diese Aussage fataler nicht sein.

Was kostet Fluktuation?

Studien zufolge sind die tatsächlichen Kosten der „Fluktuation“ zwar schwer zu ermitteln, in ihrer Dimension jedoch sind sie höchst beachtenswert. In den Ausführungen von William G. Bliss
und dem zugehörigen Artikel wird davon ausgegangen, dass jede Neubesetzung einer Stelle mit etwa 150% des Jahresgehalts zusätzlich berechnet werden muss. Darin enthalten sind bspw. folgende Kosten:

  • Personalbeschaffung
  • Vertretungsleistungen
  • Einarbeitung und Training
  • Produktivitätsverlust in den ersten 3 Monaten
  • Kosten der Fehler in diesen ersten 3 Monaten
  • uvm.
Fluktuationskostenrechner
Der Fluktuation entgegen treten

Mit Investitionen in das Unternehmensklima zur Förderung der gegenseitigen Wertschätzung und dem stärkenorientierten Mitarbeitereinsatz können Sie erhebliche Effekte erreichen. Insbesondere spüren Sie die Effekte bei der Zusammenarbeit und der Bindung Ihrer Mitarbeiter ans Unternehmen. Dies senkt nachweislich die Fluktuation. Und die Investition in Ihr Unternehmensklima wird nicht annähernd an die Kosten hoher Fluktuation herankommen.

Mit unserem Unternehmensklima-Monitor (UKMon®) versetzen wir Sie in die Lage, auf einen Blick das Unternehmensklima zu erfassen und zielorientierte und passende Maßnahmen für Ihr Unternehmen zu gestalten. Lassen Sie sich die Gelegenheit nicht entgehen, die Kosten Ihrer Fluktuation zu senken!

Ein Lächeln bewegt mehr.

Ihr
Peter Kleinau