Wie Sie als Führungskraft bei Verstand bleiben

Da sind Sie also. Sie haben es geschafft. Sie haben sich bewiesen, beworben oder sind von anderen sogar für diese Position erwählt worden. In der Verantwortung für viele Mitarbeiter, weite Teile des Unternehmens und einen mächtigen Haufen Euros. Ihre Entscheidung hat jetzt nicht nur Bedeutung, sondern auch Tragweite. Die Macht ist entweder neu oder nur größer als vorher. Sie haben lange und hart dafür gearbeitet und denken: JETZT kann ich endlich zeigen, was ich kann und wert bin.
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Auf dem Mittelstandskongress „Spitze Bleiben“ 2015 – Unsere Eindrücke

Vom 25. bis 26. Juni 2015 fand in Berlin das Forum „Spitze Bleiben“ statt. Ausgerichtet von Ulf Leonhard, Organisator vieler Wirtschafts- und Venturecapital-Events, war das Forum die Begegnungsstätte vieler Unternehmer, Investoren und Lösungssuchern. Der Austausch hatte in Form vieler Vorträge und im Rahmen umfangreicher Networking-Sessions ein vielfältiges Spektrum an Themen. Weiterlesen …

Authentisch ist nicht gleich authentisch!

Jeden Tag erreichen mich Artikel, Nachrichten und sogar Berichte vom Deutschen Anlegerfernsehen in denen es um ein offenbar sehr aktuelles Thema geht: Authentizität. Anlass ist wahrscheinlich das kürzlich veröffentlichte Buch “Sei nicht authentisch!” von Stefan Wachtel.

Ein derartig kontroverser Titel regt natürlich die Diskussion an, da es gegen die Überzeugungen und Freiheiten steht, die sich eine ganze Generation schwer erarbeitet hat. Die Botschaft lautet: “Du kannst nicht überall mit Rollkragenpullover auftauchen, außer du bist Steve Jobs”.

Die zentrale Aussage ist, dass man gerne authentisch sein darf, aber bitte im Rahmen der erwarteten Konventionen. Und wenn ich möchte, dass die Leute mich mögen (oder als Politiker sogar wählen), kann es sein, dass ich eine bestimmte Rolle spielen muss. Wichtig ist dabei nur, für die anderen authentisch zu erscheinen, damit sie mir meine Botschaft abkaufen.

Das spannende dabei ist, dass der Begriff Authentizität gleichgesetzt wird mit purem instinktgesteuerten Verhalten, ohne Nachdenken, ohne Kontextbewusstsein. Das scheint mir etwas übertrieben.

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Büro ist Krieg

Als ich das Zitat zum ersten Mal hörte, saß ich noch im Vorlesungssaal. In den Pausen schauten wir Serienklassiker wie Scrubs oder auch Stromberg. Es war einer der wenigen Sprüche, die man nie wieder vergisst:

Büro ist KriegBernd Stromberg

In der Hoffnung, so schlimm würde es schon nicht werden, haben wir das damals als Satire des Bürolebens abgetan. In den letzten Jahren hat es sich aber als untertriebene Banalisierung einer weit schlimmeren Realität herausgestellt.

Achten Sie einmal genau auf die Sprache im Büro. Schnell werden Sie denken, Sie stünden auf dem Schlachtfeld. Jeder versteht die Analogien und Metaphern die genutzt werden, doch was ganz subtil mitschwingt, ist die eigene Haltung. Die anderen sind die Bösen. Wir sind die Guten. Ohne klar abzugrenzen, wer genau die anderen sind.

In der Folge passt sich die gesamte Stimmung dieser Haltung an und bspw.  ein Projekt gestaltet sich deutlich schwieriger in der Umsetzung.

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Ein Konflikt kommt selten allein

Die Unvereinbarkeit von Interessen, Werten oder Zielen führt zu einem Konflikt, sowohl zwischen Menschen oder Gruppen, als auch innerhalb einer einzelnen Person.

Bereits im letzten Artikel wurde deutlich, dass es bei Konflikten um weit mehr geht, als unerfüllte Erwartungen. Meist steckt viel mehr drin, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Man spricht hierbei vom Konflikt hinter dem Konflikt, oder die Antwort auf die Frage: „Worum geht es wirklich?“

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Lagerfeuer am Konfliktherd

Oder wieso man es niemandem recht zu machen vermag!

Zwischenmenschliche Konflikte und Missverständnisse begleiten uns in allen Lebensbereichen. Wir sind in der Lage mit ihnen zu leben, sie zu ignorieren oder sie auszutragen. Doch was sind die Konfliktursachen?

Bei einem Konflikt stimmt unsere Wahrnehmung nicht mit dem überein, was unsere Erwartung uns hoffen lässt. Es entsteht ein Gefühl der Unsicherheit oder ein generell schlechtes Gefühl. Dieses führt dazu, dass wir ein Verhalten suchen, um uns besser zu fühlen. Je nach Möglichkeit lässt dieses Konfliktverhalten den Konflikt entweder verschwinden oder macht ihn sogar schlimmer.

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Die erste Idee

Heute war es soweit. Robert Häckl und Peter Kleinau haben sich getroffen um gemeinsame Ideen auszutauschen und ganz ergebnisoffen darüber zu sprechen. Eine Zusammenarbeit die mehr ist als eine lose Kooperation, sondern eine eigenständige Firma. Wir haben uns gemeinsam eingeschlossen und mittels der Methode „Business Model Generation“ gezielt ein Geschäftsmodell entwickelt, welches sowohl unsere Fähigkeiten, unsere Ziele und Absichten und natürlich den Markt bzw. den Kunden sinnvoll berücksichtigt.

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Motivation verstehen um zu motivieren

Immer wieder begegnen wir Managern und Unternehmensführern, die über eine ganz eindeutig identifizierte Problematik klagen: „Meine Mitarbeiter lassen sich nicht motivieren.“

Es ist sehr wertvoll, wenn Sie diese verallgemeinerte Aussage differenziert betrachten können. Doch darf auch hier zuerst der Fokus auf einen selbst gerichtet werden. Eine erste Frage wäre hier zum Beispiel:

„Wie motiviert bin ich eigentlich selbst und spüren meine Mitarbeiter das auch?“
Wenn Sie Demotivation, Lustlosigkeit und Ziellosigkeit ausstrahlen, werden sich Ihre Mitarbeiter geradezu bereitwillig davon anstecken lassen.

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Alles wird gut! – Oder warum Ziele auch motivieren dürfen!

Ziel – Motivierender vielversprechender Zustand den zu erreichen einen gewissen Aufwand bedeutet.Zusammenfassend aus Wikipedia
Die Frage was uns antreibt ist eine sehr spannende. Schon seit Jahrhunderten versuchen Wissenschaftler genau zu ergründen, warum wir bestimmte Dinge tun und wiederum andere Dinge nicht tun. Neben verschiedensten tiefenpyschologischen Erkenntnissen die sich auf Erziehung und kindliche Vorprägung beziehen, gefällt mir eine einfache Sichtweise ganz besonders: der Mensch braucht Ziele. Der Mensch ist nur dann motiviert zu handeln, wenn er in der Lage ist, sich den genannten Zielzustand persönlich zu eigen zu machen.
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